Heisinger Kapellenstein wieder lesbar

Eingetragen bei: Aktionen | 0

Als Christoph Kolumbus von seiner großen Entdeckungsfahrt zurückkam, erhielt Heisingen seine erste eigene Kapelle. Von 1493 bis 1881 stand das Gotteshaus im Ortsmittelpunkt. Dann wurde die neue St. Georgskirche eingeweiht.

Mitte der 1990er Jahre gestaltete der bekannte Heisinger Künstler Helmut Felderhoff im Auftrag der Heisinger Bürgerschaft einen Gedenkstein. In über 20 Jahren hatten Straßenschmutz, Moose und vor allem Flechten einen Belag gebildet, der die Lesbarkeit des Steins unmöglich machte. Helmut Felderhoff sorgte für die Entfernung des Zaunes und beklagte den Zustand „seines Werkes“.

Unlängst ergriff Henner Höcker, Beirat im Vorstand der Heisinger Bürgerschaft mit dem Arbeitsbereich Kultur und Geschichte, die Initiative und reinigte mit dem Vorsitzenden Günter Kirsten den Kapellenstein, so dass die Inschrift lesbar wurde und somit wieder die alte Geschichte Heisingens dokumentiert.

Es brauchte drei Versuche, das aus Ruhrquarzit bestehende Kunstwerk in einen ordentlichen Zustand zu versetzen. Ein teures Spezialprodukt aus Leverkusen versagte, der Internet-Tipp mit Essig und Salz blieb wirkungslos. Erst der Hinweis einer Verkäuferin aus dem benachbarten Supermarkt führte letztlich zum Erfolg. Ein „fettlösendes Mittel für Backöfen“, eine Schrubber-Bürste und Wasser aus dem Ortsbrunnen sorgten für ein befriedigendes Resultat.

20171024_111840DSC02706DSC02709

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.