Heisingen wie fein  E. Freitag

Man singt wohl von dem schönen Rhein,
doch selten von der Ruhr.
Es ist doch eben grad so fein
bei uns hier die Natur.
Drum singen wir aus voller Brust
und wollen fröhlich sein.
Das Leben hier ist eine Lust!
Stimmt ein in den Refrain

Refrain: Heisingen wie fein, wo kann’s schöner sein?
Wunderbar ist Wald und Flur in Heisingen wohl an der Ruhr.
Liebst du mal als Mann, ich dir sagen kann:
Nimm dir ein Heisinger Mägdelein und schließ ins Herz es ein!

Ich kenn ein Dörfchen an der Ruhr,
dort singt man heut‘ juchhe!
Es lebt auch hier wohl die Kultur.
Wir fahren auf dem See.
Man fährt nicht mehr nach Norderney.
Wo kann es schöner sein?
Geht man am Stauseestrand vorbei,
singt alles Groß und Klein:

Refrain: Heisingen wie fein…

Wenn Wandrer du die Schritte lenkst
nach Heisingen an der Ruhr,
besuch doch mal das Wochenend.
Du find’st es einzig nur.
Steigst dann hinauf zum Höhenweg,
mög’st du die Welt umschlingen.
Das Herz sich in der Brust bewegt.
Mög’st mit den Vögeln singen.

Refrain: Heisingen wie fein…

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Beide Lieder sind vollständig heute kaum noch bekannt.

Gebräuchlich ist es, beide Refrains im Wechsel zu singen.

 

An der alten Fähre  W. Dahlbeck

Im Frühling, da blühte der Flieder.
Leis‘ plätschern die Wellen der Ruhr.
Der Abend sank dämmernd hernieder
und legt sich auf Felder und Flur.
Ich hielt ein Mädel im Arme
und küsst‘ ihren lachenden Mund
Wie wurd’s uns im Busen so warme.
Es war eine selige Stund.

Refrain: An der alten Fähre, bei Heinrich Lanfermann
Fing für uns beide das Techtelmechtel an.
Wie wir uns gefunden, denkst du noch dran Marie?
Die seligen Stunden, die vergess ich nie.

Die Jugend und auch das Fieber
verrauschen so schnell wie die Zeit.
Ja, alles geht einmal vorüber.
Ich dacht: ,,Lott et gehn as et geiht!“
Und küsste noch manche Frauen.
Noch mancher schwur ich die Treu‘.
Doch keine tat wieder mir trauen.
Wie einst die Schöne im Mai.

Refrain.: An der alten Fähre

Wenn heute jubeln die Geigen
und locken zum Tanze mich hin.
Im Fasching, da will ich es zeigen,
da geh‘ zu der Fähre ich hin.
Wenn auch die Haare entschwunden,
bleibt Erinnerung stets doch uns treu.
Denken vergangener Stunden
und träumen von „Einstens im Mai“.

Refrain: An der alten Fähre

 

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Unser Heisingen!  (Verfasser unbekannt)

Im Essener Süden, da gibt’s einen Ort,
da liebt man die Arbeit, das Spiel und den Sport;
da lebt die Natur, da ist’s interessant,
der Ort ist allen als Heisingen bekannt.

Vor Zeiten schon schrieb man die Arbeit hier groß,
man legte die Hände nicht schnell in den Schoß.
So manchen Stollen machte man auf
und förderte fleißig die Kohle zuhauf.

Doch nicht nur als Püttort wurd‘ Heisingen bekannt,
ganz früher schon pflügte der Bauer das Land.
Man hielt treu zur Scholle, man ging auf die Jagd,
früh morgens wurd‘ alles zum Markt hingebracht.

Uralte Zeichen wurden leider zerstört
und das, was schon immer zu Heisingen gehört,
wurd‘ entfernt, übermauert, für ewig verbannt,
was der Weltkrieg nicht schaffte, hat die Zeit überrannt.

Trotzdem sind die Heisinger stolz und beglückt
auf den Wald, auf die Burg, das besondere Stück,
auf den See, den Turm, auf das Rathaus am Markt.

Ein Heisinger Pohlbürger hat einmal gesagt:
„Wenn jedermann wirket zum Wohle des Orts,
das Brauchtum stets pfleget, wirft das Gute nicht fort,
dann wird man’s erleben, dann wird man es seh’n,
dann lebt sich’s in Heisingen noch einmal so schön!“

 

Du bist das Dorf  (Melodie: Highland cathedral / Text: Frauke Westerkamp)

Ref. 1: Du bist das Dorf, wo Fuchs und Has‘ sich küsst.
Wo hinterm Wald die Welt zu Ende ist.
Du klappst um 8 die Bürgersteige hoch,
Heisingen für uns aber lebst Du doch.

Eng Dein Raum, aber groß Dein Herz.
Du hast Platz für die Welt doch für Parkplätz‘ kein Geld.
Fleisch und Brot, Aspirin, F A Zett
Den Rest kauft man per Internet.

Ref. 1: Du bist das Dorf…

Guter Sport und auch manch Kultur,
zwei Kirchenprofil / Ehrenämter so viel.
Fachwerkhaus oder Bungalow
Mieten hoch wie nirgendwo.

Ref. 1: Du bist das Dorf…

Ref. 2: Heisingen Du mein Dörfchen an der Ruhr
Heisingen Du bist für uns Heimat pur
Du bist auf dieser Welt ein kleiner Fleck
Doch Deine Menschen nimmt Dir keiner weg.

Ref. 2: Heisingen Du mein Dörfchen an der Ruhr
Heisingen Du bist für uns Heimat pur
Du bist auf dieser Welt ein kleiner Fleck
Doch Deine Menschen nimmt Dir keiner weg.
Doch Deine Menschen nimmt Dir keiner weg.

 

Bloschenball
(W. Dalbeck)

En He-isingen eß Bloschenball,
do freut sick Stien un Franz
Et dreit sick boll et halwe Dörp
vergnögt bim Bloschendanz
Dä Brummbaß brummt de deepste Tön,
et schmettert de Trompet
Dotöschen schreit de Violin,
un quietscht de Klarinett:
Un Fritz an dem Klavumm
singt mit Begeisterung

De Köh sitt op de We-ih,
em Stall do grunzt de Sau
De Wirt tappt sick de Poten lahm
an Beer un an Schapau
De Sonn de schinnt so glöintig he-it,
de Mistekuhl de dämpt
Uß Wiever löpt herraff de Schwe-Id
klätschnaht eß jedes Hemd
Watt fragt wie all dono
die Kärmes iss schon do

De Kumpels trampelt mit de Be-in,
im schönste Walzertakt
De ganze Wirtschaft stinkt so schön
no Beer un Kautabak
De Eifersucht kömmt langsam jetz,
de Rickes es all voll
Un Klemens de föhrt wie dä Bletz
ut sinnem Kamisol
Hä röpt so hatt hä kann
nu öwer feste ran

De ganze Bande juchst un schreit:
Dä Sahke wäd te bunt
Es ge-iht nix vö de Gemötlichke-it,
bi us do ge-iht et rund
Dann flott mä henn ’nom Karussell,
et Liesken sett all dropp
Un ritt grad wie en Kürassier
dat Pähd mäkt hoppe hopp
Un rund ge-iht de Patie
mit hott un ha un hü