Tongelage mit Marc Brenken (Klavier) & Hermann Heidenreich (Schlagzeug)

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 Hermann-Heidenreich-Marc-Brenken-c-Marc-BrenkenStride Piano, Ragtime & Boogie
Am 2. März, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) im Heisinger Rathaussaal, Hagmanngarten 5.

Scott Joplin, Art Tatum, Albert Ammons, Earl Hines, Fats Waller – wem die Namen dieser Jazzklavierpioniere etwas sagen, könnte an diesem Abend auf seine Kosten kommen. Die linke Hand des Pianisten ist bei dieser Musik besonders gefordert, bildet sie schließlich das rhythmische und harmonische Fundament für die Improvisationen der rechten. Für den Schlagzeuger als Duopartner bedeutet das Zusammenspiel hier vor allem federleicht treibende Besenarbeit, die Fingerspitzengefühl, präzise Technik und Stilkenntnis erfordert. Marc Brenken und Hermann Heidenreich teilen die Freude an dieser Musik, ihrem Groove und ihren zahlreichen feinen Details.

Marc Brenken begann mit acht Jahren Klavier zu spielen und entdeckte bald darauf seine Liebe zum Jazz und zur Improvisation. Er studierte an der Essener Folkwang-Universität der Künste und veröffentlichte sechs Alben als Band- bzw. Co-Leader. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Rumänien, Spanien, Norwegen, in den Libanon und die Mongolei. 2011 gewann das Marc Brenken – Christian Kappe Quartet den „Ersten Jazzpreis Ruhr “. 2013 rief er die Reihe „Jazz for the People“ ins Leben, die mittlerweile auf über 250 Konzerte zurückblicken kann. http://www.marcbrenken.com

Hermann Heidenreich studierte am Conservatorium van Amsterdam und an der Essener Folkwang-Universität der Künste, zudem war er Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Er spielte u. a. auf den Jazzfestivals in Montreux und Bukarest, gewann mit den Bands Oktoposse und Groove Conspiracy u. a. beim Biberacher Jazzpreis und beim Concurso International de Jazz in Granada. Mit einer Produktion von Bernd Alois Zimmermanns Oper Die Soldaten trat er 2008 bei der Ruhrtriennale sowie beim Lincoln Center Festival in New York auf. Aktuell ist er auch Schlagzeuger des Essen Jazz Orchestra, das 2019 mit dem „Jazz Pott“ ausgezeichnet wurde.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

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