Ilse Cram (5. Juni 1931 – 30. Juni 2026) stammte aus dem Taunus. Sie fand nach ihrer beruflich erfolgreichen Karriere als Modedesignerin und ihrem Umzug mit ihrer Familie in Heisingen sehr schnell Anschluss an die Dorfgemeinschaft.
Die Erforschung Heisinger Hofgeschichten wurde ihr Thema. Dorfführungen, Vorträge, Gestaltung von Info-Tafeln und vor allem die Suche nach Geschichtsquellen wurde zu Ilse Crams Aufgabe in den folgenden Jahrzehnten.
In schwierigen Archiv-Recherchen mit ihrer Mitstreiterin Margret Oldenburg konnte sie Heisinger Geschichte erforschen. Sie dokumentierte diese und veröffentlichte sie in Buchform.
Daneben engagierte sie sich sehr in ihrer Paulus-Kirchengemeinde. Sie war Leiterin von Nähkursen, Mitarbeiterin im Museumskreis des Bergbau- und Heimatmuseums, Redakteurin von Infobriefen und Vortragende im Paulushof. Die Ausgestaltung des Heisinger Heimatmuseums im Gartengeschoss des Paulushofs ist ihr Werk!
Ihre Verdienste wurde mit der 2001 verliehenen „Josef-Götte-Bürgermedaille“ gewürdigt.
Bis kurz vor ihrem Tode nahm sie lebhaft Anteil am Gemeindeleben ihres „Dorfes“.
Der ehemalige Bezirksbürgermeister der Ruhrhalbinsel, Manfred Kuhmichel, formulierte einst: „Frau Ilse Cram hat sich um Heisingen verdient – ich wiederhole – sie hat sich um Heisingen verdient gemacht!“
Hier können Sie ein Interview mit Ilse Cram und Margret Oldenburg anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=6AfkQOC8PNM&t=2s
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